Schnittkäse

Der Schnittkäse läßt sich, wie der Name schon vermuten läßt, gut in Scheiben schneiden. Das wesentliche Charakteristikum dieses Käses ist jedoch der Wassergehalt in der fettfreien Käsemasse. Bewegt sich dieses zwischen 54% und 63%, so handelt es sich um einen Schnittkäse. Hier gibt die deutsche Käseverordnung (KäseV) die Richtlinien vor.

Typische Vertreter sind Butterkäse, Appenzeller, Edamer, Gouda, Tilsiter

Die Reifungszeit der Schnittkäse, liegt mit wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten unter der Reifungszeit von Hartkäse. Wie bei nahezu allen Käsesorten gilt: Je mehr Wasser der Käse enthält, desto weicher und desto kürzer die Reifezeit. Die jungen Käse haben einen milden, die älteren einen eher pikanten Geschmack.

Eine weit verbreitetes Merkmal bei Schnittkäse sind auch die Löcher im Käse. Die Rinde von Schnittkäse entstehen entweder natürlich, oder wird künstlich durch eine Wachsschicht hinuzgefügt. Manche der Käse werden auch mit einer Rotkultur behandelt, so dass sich die herzhafte Rotschmiere bildet.

Der Schnittkäse ist in Deutschland fester Bestandteil von Frühstück und Abendesen. Er eignet sich auch bestens für diverse Salate, z.B: Nudelsalat, oder zum Überbacken von Ofengerichten.